06.07.2010  10:33 Uhr

Kapitänsamt
Kapitänsamt wird von Lahm eingefordert

Sportilla. Ballack reist plötzlich aus dem deutschn WM-Quartier ab, und Lahm fordert das Kapitänsamt auch über die WM hinaus ein. Zwei Ereignisse, die nur zufällig zeitlich nah zusammenfallen?

Philipp Lahm hat offensichtlich Freude am Kapitänsamt. Der Bayernspieler liefert in Südafrika eine Weltklassepartie nach der anderen ab. Da ist das Selbstvertrauen groß, da darf er die Frage in den Raum stellen, warum er das Amt als Kapitän freiwillig wieder abgeben soll?

Lahms Ankündigung jedenfalls passte zeitlich ziemlich genau in den Flugplan von Michael Ballack, der für viele doch recht überraschend wieder aus Südafrika abreiste. Angeblich wegen der besseren Reha-Möglichkeiten in Deutschland.

Ein Fall für den Teammanager. Oliver Bierhoff sieht keinen Zusammenhang zwischen Ballacks Abreise und Lahms Ankündigung. Von einem Machtkampf um das Kapitänsamt will er schon gar nicht sprechen. „Schade, dass so etwas falsch interpretiert wurde“, erklärte der Teammanager auf der Pressekonferenz am Dienstag. Er fügte jedoch auch an, dass der Zeitpunkt, das Amt des Spielführers einzufordern, von Philipp Lahm nicht sonderlich glücklich gewählt war.


 

(Redaktion)

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