Laserpointer
Grünes Licht für Jogi Löw
Sportilla. Ja und wieder eine positive Meldung aus dem Umfeld der Nationalmannschaft, mag man bei dieser Überschrift denken. Leider weit gefehlt – denn das grüne Licht aus Laserpointern ist ungemein gefährlich.
Ziel der Lichtattacken per Laserpointer beim Viertelfinale zwischen Argentinien und Deutschland war in erster Linie Diego Maradona. Immer wieder landete der grüne Strahl von der Tribüne in seinem Gesicht.
Die gefährliche Unsitte bekamen bisher vor allem Piloten zu spüren, die – gerade im Landeanflug – von Laserpointern aufs Korn genommen wurden. Jetzt also auch im Stadion, wo Trainer Jogi Löw und die Spieler begrünt wurden, etwa der Kölner Lukas Podolski.
Die Hochleistungslaser haben es in sich. Erwischt der Strahl aus einem Laserpointer direkt das menschliche Auge, kann dies zu schweren Schäden auf der Netzhaut führen. Die Täter sind schwer auszumachen und im Vorfeld schon gar nicht zu entdecken. Denn die Laserpointer sind nicht größer als ein Kugelschreiber und können ohne Probleme ins Stadion geschmuggelt werden. Wünschen wir uns für die noch ausstehen Partien, dass die Akteure auf dem Rasen genug Farbe ins Spiel bringen. Das Grüne von der Tribüne soll bitte draußen bleiben.
(Redaktion)
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