24.03.2010  21:32 Uhr

Serbien
Serbien (Serbische Nationalmannschaft, „Weiße Adler“)

Sportilla. Bei der WM 2010 in Südafrika ist die Nationalmannschaft von Serbien der zweite Gruppengegner der deutschen Elf. Nach dem desaströsen Auftritt bei der WM 2006 hat Serbien einiges gut zu machen.

Bei der WM 2010 in Südafrika ist die Nationalmannschaft von Serbien der zweite Gruppengegner der deutschen Elf. Ein vermeintlich leichter Gegner, wenn man sich die Ergebnisse von Serbien bei der WM 2006 in Deutschland anschaut. Schlusspunkt eines insgesamt desaströsen Auftritt war die 0:6-Niederlage gegen Argentinien. Die vorhergehenden Spiele verliefen nur unwesentlich besser: 0:1 gegen Holland und 2:3 gegen die Elfenbeinküste. Bereits am 16. Juni 2006 durfte das serbische Team daher seine Koffer packen und die Heimreise antreten.

Aber das war vor vier Jahren. Denn die Mannschaft hat mittlerweile ein völlig neues Gesicht, das zwei Gründe hat: Zum Einen fiel das Staatenbündnis Serbien-Montenegro im Sommer 2006 auseinander. Zum Anderen setzte der neue Nationaltrainer von Serbien Radomir Antic seit seinem Amtsantritt im Jahr 2008 eine konsequente Verjüngung des serbischen Teams um. Der Ergebnis des Neubeginns: Aus dem WM-Kader von 2006 sind in der WM-Qualifikation nur fünf Spieler verblieben, die regelmäßig zum Einsatz kamen.

Die Karten werden also bei der WM 2010 in Südafrika mit hoher Wahrscheinlichkeit neu gemischt. Eine Tatsache, mit der sich auch die deutsche Elf von Jog Löw vertraut machen darf, bevor es im zweiten Gruppenspiel der deutschen Elf am 18. Juni in Port Elizabeth gegen die Nationalmannschaft von Serbien geht.
Die größte Stärke des neu formierten serbischen Teams ist der geringe Altersduchschnitt. Die Mannschaft besteht fast ausschließlich aus jungen Spielern, denen einige erfahrene Spieler zur Seite stehen. Zu dieser neuen Spielergeneration gehören Spieler wie Branislav Ivanovic vom FC Chelsea, Gojko Kacar von Hertha BSC und Zdravko Kuzmanovic vom VfB Stuttgart. Neben diesen jungen Kräften stehen international erfahrene Spieler in den Reihen von Serbien. Allen voran Dejan Stankovic und Nemanja Vidic. Der 31-jährige Stankovic wechselte 1998 von Lazio Rom zu Inter Mailand. In den Reihen des serbischen Teams wird Stankovic auch bei der WM 2010 in Südafrika der zentrale Mittelfeldstratege sein, der Kopf und Lenker des serbischen Spiels. Nemanja Vidic sorgt für die nötige Stabilität in der serbischen Hintermannschaft. Der 28-Jährige hat sich bei Manchester United zu einem der besten Innenverteidiger der Welt entwickelt. Schon allein diese Namen verdeutlichen, dass es für die deutsche Elf von Jogi Löw ein schweres Spiel wird.

Dazu kommt, dass Trainer Radomir Antic scheinbar die richtige Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern gefunden hat. So gelang es Serbien, sich vor dem Favoriten Frankreich für die WM 2010 in Südafrika zu qualifizieren. Es hat den Anschein, als wachse in Serbiens Nationalmannschaft eine starke Generation an Spielern heran, die jung genug sind, um sich die nächsten Jahre aufeinander einzuspielen ohne Generationswechsel vollziehen zu müssen. Man darf gespannt sein, was das junge serbische Team bei der WM 2010 in Südafrika zu leisten im Stande ist.


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Serbien WM 2010
  • Serbien WM Südafrika
  • Serbien Gruppengegner
  • Serbische Nationalmannschaft
  • Weiße Adler
  • WM 2010
  • WM 2010 Südafrika



USB-Surfstick Angebot mit Flatrate

 


Weitere Artikel zum Thema:

     

    Ihr Kommentar »


    Ihr Kommentar:
    Bei einer Antwort möchte ich per Email benachrichtigt werden an
          meine Emailadresse: (wird nicht veröffentlicht)
     
     
    Sportilla - das Sportportal zur WM 2010. Hintergründe, Reportagen und natürlich alles zu den Spielen: Mehr WM geht nicht!
    © 2012 Christian Weis  Alle Rechte vorbehalten.
    RSS Feeds