WM-Ball
WM-Ball ist ein schneller Flattermann
Sportilla. Der WM-Ball ist rund. So lautet sicherlich eine der vielen abgedroschenen Weisheiten des Fußballs. Dass der WM-Ball immer runder wird, lässt ihn für die Torhüter zum Problem werden.
„Jabulani“ heißt der aktuelle WM-Ball, der wie immer aus Herzogenaurach kommt. Und wenn schon die Spieler von einem ganzen Stab an Mitarbeitern rund um die Uhr betreut werden, Scouts weltweit die Gegner beobachten – dann darf auch die wissenschaftliche Erforschung des Spielgeräts nicht fehlen.
Diese bringt folgende, eigentlich gute Tatsache ans Licht: der WM-Ball ist perfekt, na ja leider schon wieder zu perfekt, meinen französische Wissenschaftler. Der Kontakt mit dem Fuß ist minimiert, die Rotation des Balles um die eigene Achse bleibt aus. Statt Effet und ruhiger Laufbahn fängt der WM-Ball an zu flattern und wird für die Keeper zum Problem.
Dank innen liegender Nähte ist die Außenhaut des aktuellen WM-Balls glatt wie nie. Dadurch geht Stabilität verloren, allerdings werden die Bälle noch schneller. Noch schneller, noch flatterhafter – da sollten Schüsse aus der Distanz doch ein recht probates Mittel zum Torerfolg sein.
(Redaktion)
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